Hexenvater - Därles Bärbla

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Hexenvater

Brauchtum

Hermann Götz – Hexenvater der „Därles Bärbla“ Oberelchingen



Eine Clique junger Leute aus Oberelchingen war immer am
gompigen Donnerstag zum „Maschkra“ gegangen.

Anfangs der 80iger Jahre äußerten sie den Wunsch, eine organisierte
Maskengruppe zu gründen.

Hermann Götz machte sich durch die Lektüre über Masken und Häs kundig, und eignete sich Kenntnisse über Masken- und Brauchtumsfasnet an. So besuchte er u.a. auch Seminare bei Professor Metzger, der allgemein als Fasnetspapst gilt, usw…….

Die Entwicklung der Brauchtumszunft „Därles Bärbla Oberelchingen“ der ersten Jahre ist parallel zu sehen:

Auf der Suche nach einer historischen Grundlage für die „Därles Bärbla“ fand er eine alte Elchinger Legende. Zeitgleich entwarf er Maske und Häs der „Därles Bärbel“. Er formte das Modell der Maske aus Gips. Von diesem Modell ließ er von Herrn Georg Quintenz einen Gusseisenabdruck machen, der als Vorlage zum Kopieren diente. Nach dem Kopieren schnitzt er die Masken fertig – bisher ca. 70 Hexenmasken (Aufwand: je Maske noch ca. 8 Stunden)!

Das von ihm (im Gegensatz zu vielen neuen Figuren mit dunklen und düsteren Häsfarben) in hellen und freundlichen Farben entworfene Häs wurde von Frau Irmgard Fröhle und Frau Elfriede Götz und den Mitgliedern der Gruppe im Keller des Hauses Götz genäht.

Das Haus „Götz“ wurde zum „Hexenhaus“ – zum wöchentlich Treff der Gruppe.

Viele Ideen, die zum Wachsen der Gruppe beitrugen, entstanden im Keller des Hauses „Götz“ und waren von Hermann Götz auf den Weg gebracht.

So wurden auf seinen Vorschlag hin der Rätschenwagen (ein Blickfang unserer Gruppe) und der Pranger gebaut. Im dritten Jahr des Bestehens entwarf er, begründet auf die Legende, Häs und Figur der alten Burgl, (eines „Einzelhäs“) . Die ersten eigenen öffentlichen Veranstaltungen („Grundsteinlegung der Elchinger Halle“ und die „Verbrennung der Elchinger Muse“) der Gruppe wurden von ihm angeregt und die Texte dazu waren von ihm verfasst.

-„Narrengericht“ und -„Spiegelvorhalten“ (feste Einrichtungen der Elchinger Fasnet) sind auf seinen Vorschlag in den Jahresablauf aufgenommen worden, da er diese Brauchtumsveranstaltungen zur unbedingt notwendigen Ausübung von Brauchtumspflege immer wieder anmahnte.

Für das Narrengericht entwarf er ein Dekorationsbild (3x6 Meter), das dann von Gruppenmitgliedern und von Herrn Dieter Müller ausgestaltet wurde.

Auf seinen Rat hin beantragte die Gruppe bei der Gemeinde Elchingen die Überlassung des „Därle“ (des seit 9 Jahren leerstehenden, baufälligen ehemaligen Sozialhauses der Gemeinde) als Zunftstube.Er übernahm kostenlos Planung und Bauleitung der Umbauarbeiten. In mehr als 4.800 freiwilligen Arbeitsstunden wurde das Haus renoviert. Jetzt dient es dem Verein als Zunftstube.

Er war Anreger, großer Befürworter, und Auslöser des Schrittes der Brauchtumsgruppen „Därles Bärbla Oberelchingen“ und „Oberelchinger Bobbele“, komplett in die schon viel länger bestehende KGO einzutreten und zusammen mit allen Fasnachtsgruppen in einem Verein Fasnet zu machen.

Rankpro.de
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü