Närrischer Besuch - Därles Bärbla

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Närrischer Besuch

Presse > 2012

Närrischer Besuch bei Horst Seehofer Fasnacht Hästräger begeistern Regierung und Lehrer


Oberelchingen

München Unter Schlachtrufen wie Hü und Hott, Narri Narro oder Hurra und Helau haben närrische Horden aus dem Landkreis die Bayerische Staatskanzlei gestürmt. Unter ihrem Anführer Eugen Müller, dem Präsidenten des Bayerisch-Schwäbischen Fasnachtsverbandes (BSF) und dem Getöse von Blech-Bätschern und Furzafängern übernahmen sie die Macht im Freistaat. Mit „Krapfa helau" und „Bobbele hupf" waren zur gleichen Zeit die kleinen Hästräger und Büttenredner der Oberelchinger Greane Krapfa, Victoria Gugelfuß und Conrad Götz, mit der BSF-Vizepräsidentin, Petra Müller, zu Gast in der Geschäftsstelle des Bayerischen Lehrerverbandes (BLLV) in München. Mit ihrer lustigen Bütt „Deutsche Sprache – schwere Sprache" begeisterten Victoria und Conrad die Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie die anwesenden Kinder und Gäste.

„Man kann sagen, die beiden haben die Macht im BLLV genauso schnell übernommen, wie dies den Großen in der Staatskanzlei gelungen ist", freute sich Petra Müller, welche die BLLV-Vizepräsidentin Waltraud Lucic und die Vorstandsmitglieder über die Jugendarbeit der Faschingsfreunde informierte.

Während die kleinen Hästräger und Narren die „Macht" im BLLV-Zentrum übernommen hatten, hatte sich im Maximilianeum auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ohne Gegenwehr ergeben. Er sei froh, endlich den ganzen Bettel für ein paar Tage hinschmeißen zu können, wurde kolportiert. Das soll sich schnell im Maximilianeum herumgesprochen haben, sodass sich seine Truppe unter Führung von Landtagspräsidentin Barbara Stamm, dem Staatsminister a.?D. Josef Miller, Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Oppositionsführer a.?D. Franz Maget schnell auflöste und unter dem Fähnlein Landtag ahoi den Narrenhorden anschloss.

Zünftige Feier bei Haxen und Kraut

Nach kurzer Zeit vergnügte sich alles in der Stammkneipe von Barbara Stamm bei Schweinshaxen, Sauerkraut, Knödeln und bayerischem Bier. Ministerpräsident Horst Seehofer freute sich, dass die Münchner Trutzburg der Staatsregierung zu einer „Hochburg der Narretei" geworden war. Er musste anerkennen, dass „die wirklich Mächtigen im Land die Narren sind" und dass „unter ihrem Regiment auch Politiker den Alltag leichter ertragen können". Auch die Landtagspräsidentin gab zu, dass es oftmals vernünftig wäre, „wenn sich die Politiker von den Narren inspirieren ließen. Auf die Frage des Narrengerichtes „Was hand se heut scho gschafft" antworteten die Politiker: „Nix". Daruf die Narren: „Des hand se doch letztes Jahr au scho gmacht." Nicht mundfaul gaben Horst und Barbara zu: „Ja scho, aber dau sem´r net fertig worra." Daraufhin wurde beschlossen, weiterhin „nix" zu machen und künftig nur noch zu feiern. (mde)



Neu-Ulmer Zeitung 21. Februar 2012


 
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