Spiegelvorhalten - Därles Bärbla

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Spiegelvorhalten

Brauchtum


Altes überliefertes Brauchtum, ähnlich dem "Haberfeldtreiben" oder dem "Aufsagen". Dabei ziehen die "Därles Bärbla" vor Häuser von Mitbürgern, die sich im vergangenen Jahr "etwas zu schulden kommen ließen" bzw. etwas getan haben, was im Dorf für Aufsehen sorgte.

Diese Tat wird dann am " Gombiga Doschdig" vor dem Haus vorgetragen und derjenige der es getan hat, muss während des Vorlesens in einen Spiegel schauen, so dass er immer sieht, wer das war, was gerade gelesen wird, nämlich er selber. Es können nicht nur " Schandtaten" geahndet, sondern auch "gute Taten" mit dem Spiegelvorhalten honoriert werden.

Seit 1998 wird im Rahmen des " Spiegelvorhaltens" jedes Jahr ein Gemeinderat besucht, um ihm die "Schandtaten" des Gemeinderates aufzusagen.

 
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